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  • Judith Pieper-Köhler

Technisches Problem bremst Polesetter BMW Motorrad World Endurance Team im Rennen aus.


  • Poleposition: BMW Motorrad World Endurance Team dominiert Qualifying mit neuen Rundenrekorden.

  • Technisches Problem zwingt das Team im Rennen zur vorzeitigen Aufgabe.

Le Castellet. Das Saisonfinale der FIM Endurance World Championship (FIM EWC), die Jubiläumsausgabe des Bol d’Or in Le Castellet (FRA), begann für das BMW Motorrad World Endurance Team mit der umjubelten ersten FIM-EWC-Poleposition, endete jedoch mit einer Enttäuschung. Das Team schied aufgrund eines technischen Problems vorzeitig aus, nachdem es in den ersten Rennstunden an der Spitze gekämpft hatte. Im Sattel der #37 BMW M 1000 RR hatten sich erneut Markus Reiterberger (GER), Ilya Mikhalchik (UKR) und Jérémy Guarnoni (FRA) abgewechselt. Kenny Foray (FRA) fungierte wieder als vierter Fahrer. Nach der Bestzeit im inoffiziellen freien Training am Donnerstagmorgen dominierte das BMW Motorrad World Endurance Team auch das zweiteilige Qualifying – und sicherte sich mit neuen Rekordrunden seine erste Poleposition in der FIM EWC. Bereits in Teil eins am Donnerstag unterbot Reiterberger die bisherige Bestzeit, Mikhalchik war als Schnellster seiner Gruppe ebenfalls nah dran. Damit stand die #37 BMW M 1000 RR schon am Donnerstagabend provisorisch auf Platz eins. In Teil zwei am Freitagmorgen verbesserte sich Reiterberger erneut und setzte in seiner Gruppe eine weitere Rekordzeit. Dann kam Mikhalchik und war noch einmal schneller: Mit einer Runde von 1:51.641 Minuten wurde er zum bisher schnellsten FIM-EWC-Fahrer auf dem Circuit Paul Ricard. Mit diesen beeindruckenden Rundenrekorden war das BMW Motorrad World Endurance Team im Qualifying nicht zu schlagen und holte verdient die Poleposition für das Jubiläumsrennen. Von der Poleposition kämpften Startfahrer Reiterberger, Mikhalchik und Guarnoni in den ersten Rennstunden in der Führungsgruppe, in der es zahlreiche Positionswechsel gab. Doch dann zwang ein technisches Problem im Antriebsstrang das Team zur vorzeitigen Aufgabe. So hatte das BMW Motorrad World Endurance Team wie alle anderen Spitzenteams auf der technisch harten Strecke mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Markus Reiterberger: „Wir waren unter der Woche sehr gut dabei. Wir haben die erste Poleposition für unser Team geholt, und das Motorrad ist richtig gut gelegen und hat super funktioniert. Ich hatte einen super Start, und in den ersten Stints hatten wir ein richtig gutes Gefühl auf dem Bike. Wir haben gesagt: Genau so muss sich ein 24-Stunden-Motorrad anfühlen. Leider haben wir dann wieder ein technisches Problem bekommen. Das Team hat noch versucht, es zu reparieren, aber wir mussten dann aufgeben. Ich denke, dass die Fahrer und das Team momentan keinen besseren Job machen könnten, wir waren wirklich immer vorn dabei. Aber es muss eine Lösung gefunden werden, die technischen Probleme zu beheben, damit wir im nächsten Jahr mehr verdiente Siege holen können.“

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