BMW Motorrad Motorsport 2026: Die große, starke Familie ist bereit!
- Judith Pieper-Köhler
- vor 1 Tag
- 2 Min. Lesezeit
Michael van der Mark, Markus Reiterberger und Steven Odendaal bilden das Stammtrio des BMW Motorrad World Endurance Teams.
München. Eine große globale Racing-Familie ist bereit für die Saison 2026:
BMW Motorrad Motorsport geht mit einem umfangreichen Programm, starken Teams und Fahrern ins neue Jahr. Das sind werksseitig das ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team aus der FIM Superbike World Championship (WorldSBK) und das BMW Motorrad World Endurance Team aus der FIM Endurance World Championship (FIM EWC).
In der FIM EWC hatte das BMW Motorrad World Endurance Team um Teammanager Werner Daemen in der vergangenen Saison die Hand bereits fest am Weltmeisterpokal. Weniger als 30 Minuten trennten die Mannschaft beim Finale, dem Bol d’Or in Frankreich, vom Titelgewinn. Doch dann warf ein technischer Defekt die Mannschaft noch zurück, am Ende wurde es Rang drei in der Weltmeisterschaft – und der Titel „Weltmeister der Herzen“. Die Besetzung der #37 BMW M 1000 RR ändert sich für 2026 nur an einer Stelle: Neu im Team ist Michael van der Mark (NED). Er war von 2021 an BMW Motorrad Werksfahrer in der WorldSBK und wechselt nun in die FIM EWC. Van der Mark war bereits 2025 mit dem BMW Motorrad World Endurance Team in Suzuka (JPN) im Einsatz. Weiter mit dabei sind BMW Urgestein Markus Reiterberger (GER), seit dem Debüt 2019/20 Teil des Projekts, Steven Odendaal (RSA) und Hannes Soomer (EST) als vierter Fahrer. Die Programme der Piloten umfassen noch weitere Aktivitäten: van der Mark ist Testfahrer im BMW Motorrad WorldSBK Test Team, Reiterberger und Soomer starten in der neuen EuroMoto (ehemals IDM Superbike) und Odendaal verteidigt seinen Titel in der Spanischen Superbike-Meisterschaft.
Markus Reiterberger (BMW Motorrad World Endurance Team): „Ich freue mich auf die Saison mit BMW und dem bekannten, vertrauten Umfeld aus den vergangenen Jahren. Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Weltmeisterschaft gewinnen. Im vergangenen Jahr waren wir sehr, sehr knapp davor. Zum Titel haben uns 25 Minuten gefehlt. Wir haben ihn leider dann nicht ganz erreicht, aber das macht es automatisch zu unserer Aufgabe, ihn jetzt zu holen. Und ich glaube, die Chancen stehen gut. Wir haben uns in vielen Bereichen noch ein bisschen mehr verbessert. Ich glaube, es ist realistisch, dass wir es schaffen, aber wir müssen alle das Beste geben, gut und konzentriert arbeiten und natürlich auch das nötige Glück haben - oder einfach mal kein Pech. Denn Endurance ist immer eine Kombination aus allem. Also da sind die Ziele klar gesteckt. Auch in der EuroMoto wollen wir den Meistertitel wieder zu BMW holen. Ich habe es ja schon viermal geschafft und freue mich, dass ich das jetzt noch einmal angehen kann. Hier muss ich mich zunächst erst wieder ein bisschen umstellen, denn in den vergangenen Jahren war ich als Testfahrer bei BMW immer mit dem Superbike aktiv. Mit dem Stockbike war ich in der Vergangenheit vertraut, und jetzt muss ich mich wieder ein bisschen drauf einschießen. Doch wir haben in der Vorbereitung noch einige Tests. Die Konkurrenz in der EuroMoto ist sehr stark. Das freut mich, denn das braucht der deutsche Motorsport: starke Fahrer, Teams und Motorrädern. Wir sind gut aufgestellt und ich hoffe auf eine coole Saison.“







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