Reiti darf wieder Podiumsluft schnuppern

 

BMW Motorrad World Endurance Team fährt in Sepang auf das Podium.


Bei den „Sepang 8 Hours“ in Malaysia haben Markus Reiterberger und sein EWC-Teamkollege Ilya Mikhalchik (UKR) mit der #37 BMW S 1000 RR des BMW Motorrad World Endurance Teams den dritten Platz geholt. Aufgrund starker Regenfälle musste das Rennen am Samstag auf dem „Sepang International Circuit“ von acht auf rund drei Stunden verkürzt werden. In der Gesamtwertung der Weltmeisterschaft belegt das neu gegründete BMW Motorrad World Endurance Team nach zwei Saisonrennen den zweiten Rang. Es war der erste Einsatz für den Obinger mit dem BMW Motorrad World Endurance Team. 


Das Team um Team Manager Werner Daemen hatte sich für die zweite Runde der Saison 2019/20 der FIM EWC den fünften Startplatz gesichert. Nachdem sich Teamkollege Kenny Foray (FRA) bei einem Highside Sturz im letzten Training am Mittwochabend verletzte und das Rennwochenende für den Französischen Superbike-Meister damit beendet war, mussten Reiti und Ilya Mikhalchik die Qualifyings allein bestreiten. Das erste Qualifying beendeten die beiden BMW-Fahrer in gesamt vierter Position. Das zweite Qualifying führte Reiti teilweise in erster Position an und das Team sicherte sich die Teilnahme am neuen Top Ten Trial Format, welches Reiterberger als schnellster Qualifier des Teams auf der #37 RR allein bestritt. Mit einer Rundenzeit von 2’06.306 sicherte der 25-Jährige den fünften Startplatz für das belgische Team. 


Das Rennen in Sepang wurde für alle Beteiligten eine Geduldsprobe. Der Start war für 13.00 Uhr Ortszeit vorgesehen, doch stundenlange Regenfälle machten einen normalen Rennverlauf unmöglich. Mit Verzögerung wurde hinter dem Safety Car gestartet, doch nach wenigen Runden folgte die rote Flagge. Erst gegen 18.00 Uhr hatten sich die Bedingungen verbessert, und das Rennen konnte mit einer verkürzten Dauer von rund drei Stunden durchgeführt werden.


Reiti und Teamkollege Ilya Mikhalchik fuhren zunächst auf dem fünften Rang, mit einer fehlerfreien Leistung verbesserten sie sich aber im Rennverlauf auf Position drei. Diese Podiumsplatzierung behauptete das BMW Motorrad World Endurance Team bis ins Ziel. Es ist die zweite Podiumsplatzierung für das Team und das erste Podium für Reiti seit einer langen Zeit. Mit dem süßen Geschmack von Podiums-Sekt lässt es sich super in die lang ersehnte Weihnachtspause starten.

Markus Reiterberger: „Ich freue mich sehr, zurück im Langstreckensport zu sein. Es war schade, dass sich Kenny verletzt hat, und ich wünsche ihm eine schnelle Genesung. Wir mussten das heutige Rennen zu zweit bestreiten, aber am Ende waren es nur drei Stunden, also nicht so anstrengend, wie wenn wir uns die acht Stunden hätten teilen müssen. 

Ich musste mich erst noch an die für mich neuen Dunlop-Reifen gewöhnen, aber das Team hat tolle Arbeit geleistet, und ich habe mich auf dem Bike immer besser gefühlt. Nachdem ich die Qualifyings als schnellster Fahrer im Team beendete, durfte ich das mit Spannung erwartete Top Ten Trial fahren, bei dem jeder Fahrer nur eine Runde zur Verfügung hat um eine schnelle Zeit zu setzen. Leider hatte ich mich in Kurve zwei verschalten und viel Zeit verloren, somit mussten wir uns mit Startplatz fünf zufrieden geben, anstatt aus den Top drei zu starten. 

Für das Rennen haben wir entschieden, dass Ilya den Start fährt, und er hat einen wirklich guten Job gemacht.

Meine Renn-Pace im Regen war nicht ganz so schnell, wie ich gehofft hatte, aber am Ende war es wichtiger nicht zu stürzen und das Ergebnis nach Hause zu bringen und so haben wir uns den dritten Platz gesichert. Das war eine gemeinsame Errungenschaft vom ganzen Team, die einen super Job abgeliefert haben. Ich bin sehr zufrieden damit, wie die letzten Tage verlaufen sind. Wir sind ein gutes Team. Es wäre schön die Zusammenarbeit im nächsten Jahr fortzusetzen. Ich halte Euch auf dem Laufenden.“

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