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  • Judith Pieper-Köhler

Erfolgreiches zweites IDM-Rennwochenende in der Motorsportarena Oschersleben

Bereits zwei Wochen nach der Saisoneröffnung am Lausitzring ging es für die IDM-Piloten in die Motorsportarena Oschersleben. Mit maximalen 50 Punkten und einem Doppelsieg vom Saisonauftakt reiste Markus Reiterberger mit seiner BCC-alpha-Van Zon-BMW in die Magdeburger Börde.

Auf der nördlichsten Rennstrecke Deutschlands ging Reiti etwas skeptisch in das zweite Rennwochenenden. Die Motorsportarena Oschersleben gehört nicht zu den Lieblingsrennstrecken des 28-Jährigen. Im Training lief es wiederum bereits gut und der Obinger konnte seine BMW hinter seinen größten Gegner Florian Alt auf Platz zwei stellen. Dieser hatte auf dem Lausitzring mit technischen Problemen zu kämpfen und sammelte dadurch keine Punkte. In Oschersleben wendete sich das Blatt für Alt.

Im ersten Rennen kamen beide Kontrahenten sehr gut weg. Überholmanöver gab es schon in den ersten Runden zwischen den beiden BMW-Piloten. Zunächst konnte sich Alt in Führung setzen, aber Markus Reiterberger blieb dicht am Hinterrad des Gegners. Mit den schnellsten Rundenzeiten konnten sich die beiden Piloten vom restlichen Verfolgerfeld absetzen. In der 13. Runde wagte Reiti den Angriff und ging an Flo vorbei. Doch der ließ sich nicht abschütteln und als es in die letzte Runde ging, kam der finale Angriff von Alt, der innen an ihm vorbei ging und sich den Sieg sicherte.

Das zweite Rennen durch den in der IDM Superbike üblichen „Reversed Grid“ startete Reiterberger von Platz acht. Florian Alt stand einen Platz dahinter auf neun. Mit einem wahren Raketenstart kam der Bayer bereits als Führender aus der ersten Runde heraus. Von da an setze sich Reiti erfolgreich immer weiter in Führung ab und ging mit 4,6 Sekunden Vorsprung als Sieger hervor.

Markus Reiterberger:

„Dafür, dass Oschersleben nicht wirklich zu meinen Lieblingsstrecken gehört, bin ich ganz zufrieden. Im ersten Rennen habe ich die härteren Reifen gewählt, die aber zum Schluss des Rennens etwas eingegangen sind. In der letzten Runde ist Flo dann aber innen an mir vorbei und ich musste mich mit dem zweiten Platz zufrieden geben.

Ich hatte einen brutal guten Start ins zweite Rennen und wollte nur noch das Weite suchen. Die Strecke hatte heute aber keinen besonders guten Grip und ich musste ganz schön kämpfen, was sich ja am Ende ausgezahlt hat. Ich denke wir haben das Beste aus dem Wochenende raus geholt und nehmen wieder wichtige Meisterschaftspunkte mit nach Hause. Jetzt freue ich mich schon sehr auf den EWC-Event, der über Pfingsten in Spa-Francorchamps stattfinden wird. Die Strecke fühlt sich so brutal schnell an und das Layout taugt mir wirklich gut.“

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