(DE) WorldSBK-Lauf Jerez de la Frontera, Spanien - Superpole Rennen, Rennen 2


Kein einfaches Wochenende in Spanien - weitere Erkenntnisse gesammelt  


Es war wirklich kein einfaches Wochenende in Jerez de la Frontera für Markus Reiterberger. Der 25-jährige Pilot aus dem BMW Motorrad WorldSBK Team hatte bereits am Freitag einen schwierigen Start in den sechsten Lauf der FIM MOTUL WorldSBK Weltmeisterschaft. Ein technisches Problem verhinderte, dass Reiti überhaupt nur eine Rundenzeit im ersten freien Training setzen konnte. Das zweite freie Training lief besser, brachte ihm aber auch nur die 15. Position ein. 


Von Freitag auf Samstag hat Reiterbergers Seite der BMW Motorrad WorldSBK Pit-Box die BMW S 1000 RR auf links gedreht und das Set up für den ersten Renntag optimiert. Reiti war zufrieden mit dem neuen Gefühl mit seinem Bike und konnte sich gleich verbessern. Für Rennen eins fuhr er sich den 14. Startplatz heraus. Der Obiger beendete das Rennen nach einem spannenden Kampf mit seinen Kollegen Sandro Cortese, Michael Ruben Rinaldi und Leon Haslam  auf dem elften Platz. 


Auch vom Samstag auf den Sonntag wurde weiter an der BMW S 1000 RR gearbeitet, um die letzten noch spürbaren Probleme zu beseitigen. Die Änderungen am Set up haben Markus Reiterberger nur bedingt geholfen. Er konnte das 10-Runden-Sprintrennen nur auf Platz 15 beenden. In das zweite Rennen am Nachmittag hatte Reiti einen super Start. Er hielt gut mit der Gruppe mit und konnte an ihr dran bleiben. Mit Fortgang des Rennens verlor sein Superbike wieder an Grip und es war schlussendlich schwierig den zwölften Platz ins Ziel zu bringen. 


Fazit fürs Wochenende in Andalusien, Spanien: Es war nicht einfach, aber wieder konnten wichtige Informationen gesammelt werden, die dann hoffentlich in zwei Wochen, wenn es erneut auf den Misano World Circuit Marco Simoncelli nach Italien geht, zum Nutzen werden. Reiti war Ende Mai auf der Rennstrecke an der Riviera di Rimini mit seinem Team testen und hofft, dass ihm die dabei bereits gesammelten Daten für den siebten Lauf der WorldSBK Meisterschaft zugute kommen werden.



Markus Reiterberger #28; Superpole Rennen - P15, Rennen 2 - P12:

„Wir haben von gestern auf heute noch einmal ein paar Kleinigkeiten am Set up geändert. Dadurch hatte ich auch beim Turnen mit meinem Bike ein besseres Gefühl. Die BMW ist damit nicht schneller geworden, aber eben sicherer und das hat sich deutlich besser angefühlt. Eine weitere Anpassung, die wir vor dem Superpole Rennen mit dem Hinterrad gemacht haben, hat mir leider überhaupt nicht getaugt. Das hat man dann auch an meinem Ergebnis gesehen. Ich bin nur 15. geworden. Für das zweite Rennen haben wir uns dann auf die Front vom Bike konzentriert. Ich hatte einen super Start ins Rennen zwei und die ersten paar Runden hat sich auch alles super angefühlt, ich konnte wirklich gut mitfahren. Dann hat der Grip im Hinterrad wieder abgebaut. Und das ist aktuell noch unsere größte Herausforderung. Es war am Ende wirklich schwierig den zwölften Platz nach Hause zu fahren. Ich habe mir dieses Wochenende natürlich mehr erhofft, aber die Mühe war nicht ganz umsonst, denn wir können wieder einige Erkenntnisse mitnehmen und haben Informationen gesammelt. Ich hoffe, dass wir damit weiter arbeiten können und ich bald ein Set up bekomme, mit dem ich weiter vorn mitmischen kann. Ich danke meinem Team, dass es wieder so hart für mich gearbeitet hat.“

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