Schwieriges Wochenende unter erschwerten Bedingungen
- Judith Pieper-Köhler
- 28. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Dritter Event EuroMoto 2026 – Most, Tschechien
Markus Reiterberger hatte sich mehr erhofft von dem Wochenende im tschechischen Most, einer Strecke die dem 32-Jährigen eigentlich ganz gut liegt. Durch Temperaturen weit über 30 Grad Celcius erschwerten sich aber die Bedingungen für Mensch und Maschine. Die BMW 1000 RR und die Reifen wollten einfach kein stimmiges Paket bilden, egal welche Anstrengungen vom Masteroil Alpha Van Zon BMW Team unternommen wurden. Reiti konnte sich am Samstag leider nur auf Startplatz acht für die beiden Rennen qualifizieren.
Das richtige Gefühl wollte aber weder in Rennen eins, noch in Rennen zwei am Sonntag aufkommen und der Obinger beendete beide Rennen auf dem siebten Platz, wodurch er aktuell in der Meisterschaft mit insgesamt 85 Punkten und nur zwei Punkten Rückstand auf Florian Alt (Holzhauer Racing Promotion) auf Rang vier liegt. Aber es liegen ja noch vier Veranstaltungen und damit acht Rennen vor Reiterberger und seinem Team und noch ist alles möglich. Das Wochenende in Most wird jetzt abgehakt, zumal sich Reiti direkt nach dem EuroMoto-Event in Most bereits auf dem Weg ins japanische Suzuka für das legendäre Achtstunden-Rennen der Endurance Weltmeisterschaft befindet. Dort wird er mit dem BMW Motorrad World Endurance Team weiter um den lang ersehnten Weltmeistertitel kämpfen.
Das nächste EuroMoto-Event findet vom 31.07. bis 02.08.2026 in Oschersleben statt. Infos zur Meisterschaft gibt es unter: www.euromoto.racing
Markus Reiterberger:
„Das war ein dramatisches Wochenende. Am Freitag konnten wir ganz gut ins Wochenende starten, haben es aber leider nicht geschafft uns zu verbessern. Wir haben sehr viel am Motorrad umgebaut und viele verschiedene Möglichkeiten versucht. Ich habe alles gegeben und bin teilweise über mein Limit hinaus gegangen. Leider war nach dem schlechten Startplatz acht auch im ersten Rennen nur ein siebter Platz drin. Ich habe einfach kein gutes Gefühl mit dem Bike gehabt und dadurch auch nicht die Pace finden können, um aufs Podium zu fahren. Für das zweite Rennen haben wir dann erneut einige Veränderungen vorgenommen und ich hatte einen guten Start. Von dem Gerangel in der ersten Kurve habe ich etwas profitiert und bin als Fünfter heraus gegangen. Dann konnte ich einigermaßen gut mithalten. Leider hatte ich dann einen riesigen Rutscher und hab ein paar Positionen hergeben müssen. Am Ende hab ich mir noch ein zweites Mal den siebten Platz gesichert. Aber die Veränderung hat nicht den gewünschten Effekt gebracht. Ich habe wirklich alles gegeben und bin mit meiner eigenen Performance auch zufrieden, aber das Paket hat für diese Strecke und die gesamten Begebenheiten an diesem Wochenende einfach nicht funktioniert. Ich danke meinem Team, dass sie auch dieses Wochenende so hart gearbeitet haben. Ich hoffe, dass es beim nächsten EuroMoto-Event dann wieder besser läuft. Jetzt geht es erst einmal nach Suzuka, wo wir ein ganz klares Ziel vor Augen haben.“




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