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RENNBERICHT EuroMoto NÜRBURGING

Judith Pieper-Köhler
7. Sept.
2 Min. Lesezeit

Podium außer Reichweite


Die EuroMoto Motorradmeisterschaft war an diesem vergangenen Wochenende zu Gast auf dem Nürburgring in der Eifel und Markus Reiterberger, der schon seit einiger Zeit nicht mehr auf dem Nürburgring gefahren ist, hatte sich mehr erhofft von der „Grünen Hölle“, ist aber trotz des ausgebliebenen Podiumsplatzes recht zufrieden mit der geleisteten Arbeit seines Teams. 


Das Wochenende begann mit einem Testtag am Donnerstag. Direkt vom vorherigen Test für die Endurance Weltmeisterschaft, an dem er zu Beginn der Woche im französischen Le Castellet teilgenommen hatte, ging es in das Ahrtal auf den Nürburgring. Die Rundenzeiten haben gepasst und Reiti konnte sich auch am Freitag bei den Trainings für die Veranstaltung in Positionen um den zweiten, dritten und vierten Platz behaupten. Allerdings sind die Zeiten der Top-Piloten so dicht beieinander, dass ein paar Hundertstel Rückstand gleich einige Plätze Verlust ausmachen. In der Superpole Pre-Practice schaffte es Reiterberger dann nur auf den Platz neun. Über die Superpole eins, die er als Zweiter beendete, ging es in die Superpole 2 und der 32-Jährige sicherte sich für die beiden Rennen am Sonntag den sechsten Startplatz – nicht der optimale Ausgangspunkt bei den engen Zeiten der Topfahrer, aber alles war möglich. 


Das Masteroil Alpha Van Zon BMW Team hat dann zusammen mit Reiti vom Samstag auf Sonntag noch einmal hart am Set up der BMW M 1000 RR gearbeitet und einen Schritt gefunden, der Reiti zum Podium führen sollte. Er schaffte es in beiden Rennen mit den Top Drei mitzuhalten, kam aber nicht an ihnen vorbei, da es ihm nicht möglich war die Führungsgruppe anzugreifen. Trotz der guten Renn-Pace musste sich Reiterberger in beiden Rennen mit dem vierten Platz zufriedengeben. 


Ergebnisse und andere Infos zur Veranstaltung gibt es auch unter: https://euromoto.racing/


 


Markus Reiterberger:

„Das Wochenende hatte einige Höhen und Tiefen. Der Donnerstag und Freitag haben super angefangen. Ich war immer Zweiter, Dritter oder Vierter. Dann kam das Pre-Qualifying und ich bin nur als Neunter ins Ziel gekommen. Wir stagnierten, während alle anderen sich verbessert haben. Dadurch musste ich über das Qualifying eins fahren, hab es aber ins Qualifying zwei geschafft und konnte mir damit den sechsten Startplatz sichern. Mir war bewusst, dass das nicht reichen würde um ums Podium zu kämpfen. Deswegen haben mein Team und ich dann vom Samstag auf den Sonntag noch einmal richtig hart gearbeitet und konnten noch einmal einen Schritt in die richtige Richtung finden. Meine Renn-Pace war auf Qualifying-Niveau, wodurch ich mit den Top drei mitfahren konnte, aber eben nur mitfahren. Ich konnte sie nicht attackieren. Von Runde eins bis Runde 18 habe ich das Maximum rausgeholt, bin manchmal sogar über dem Limit gefahren und dadurch auch viel gerutscht. Aber es hat nicht gereicht. Wir sind wirklich nahe dran, aber das Niveau in dieser Serie ist brutal hoch und die Rundenzeiten sind viel schneller als noch im letzten Jahr, da sind ein paar Hundertstel pro Runde entscheidend. Trotzdem waren die Rennen gut und haben Spaß gemacht und mein Team hat einmal mehr gezeigt wie hervorragend wir alle zusammenarbeiten und ich möchte mich bei allen dafür bedanken. Wir wissen, was wir für das Finale auf dem Hockenheimring Ende des Monats zu tun haben.“


 

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