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RENNBERICHT EuroMoto HOCKENHEIM

Judith Pieper-Köhler
27. Sept.
2 Min. Lesezeit

Reiterberger beendet EuroMoto-Saison auf Gesamt-Platz Drei


Markus Reiterberger konnte den Antrieb, den ihm sein Weltmeister-Titel in der Langstrecken-Weltmeisterschaft am letzten Wochenende im französischen Le Castellet beschert hat mit in die EuroMoto-Meisterschaft nehmen, die an diesem Wochenende ihr diesjähriges Finale auf dem Hockenheimring feierte. 


Bereits am Freitag bei den Trainings lief es nicht schlecht für Reiti und das Masteroil Alpha Van Zon BMW Team. Das zweite freie Training beendete der 32-Jährige an der Spitze, bei der Superpole Pre-Practice sicherte er sich Platz drei. Nach ein paar Anpassungen an der BMW M 1000 RR schaffte es der Obinger sich für die beiden Superbike-Rennen am Sonntag mit einem neuen Rundenrekord die Pole Position zu sichern und führte damit eine reine mit BMW M 1000 RR Motorrädern gefüllte erste Startreihe an.


Vom Start ins Ziel führte Reiterberger das Rennen an und konnte den lang ersehnten Sieg vor Marcel Schrötter (Gert56 - ebenfalls auf BMW) und Florian Alt (Holzhauer Honda) sichern. Den dritten Gesamt-Platz in der EuroMoto-Meisterschaft konnte ihm damit keiner mehr streitig machen, da der Konkurrent auf diesen Platz, Twans Smits in  Hockenheim nicht an den Start gegangen ist. Auch in das zweite Rennen hatte Markus Reiterberger einen guten Start und führte das Feld für einige Kurven an, bis er noch in der Startrunde einen Rutscher hatte und ins Kiesbett ausweichen musste. Leider fiel er dadurch auf Platz 14 zurück und konnte sich bis zum Ende des zweiten Rennens nur noch auf Platz zehn vorkämpfen. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten in der diesjährigen EuroMoto-Meisterschaft ist die Bronze-Medaille allerdings mehr als versöhnlich.


Dem EuroMoto Meister Lukas Tulovic (auf Ducati) und Marcel Schrötter (BMW) auf Platz zwei wünschen wir alles Gute. Reiti bedankt sich bei den zahlreichen Fans, seinem Fanclub, Freunden und Familie, allen Unterstützern und Sponsoren und natürlich bei seinem wunderbaren Team, die ihn in diesem Jahr so tatkräftig unterstützt haben und auch hier auf dem Hockenheimring wieder alles gegeben haben. Und jetzt wird das Erreichte gebührend gefeiert. 



Markus Reiterberger:

„Wir hatten bis zu meinem Rutscher in der Startrunde des zweiten Rennens wirklich ein tolles Wochenende. Der lang ersehnte Sieg ist uns im ersten Rennen von der Pole Positon aus gelungen. Das war schon fast perfekt. Ich habe das Bike nach dem Rutscher im zweiten Rennen wenigstens noch in den Top Ten ins Ziel bringen können. Abgesehen davon war es wirklich ein tolles, aber auch sehr anstrengendes Wochenende hier auf dem Hockenheimring. Es ist echt ein Wahnsinn wie viele Leute da waren und mich hier unterstützt haben. Die Emotionen waren diese Woche sehr intensiv. Erst der WM-Titel in der Langstrecken-WM, dann der geile Empfang in meiner Gemeinde in Obing, dann so viele Leute, die mir auch hier am Hockenheimring gratuliert haben und mit mir reden wollten, oder mir ihre Anerkennung kundgetan haben. Da war schon echt viel los. Ich freu mich sehr, dass wir es letztendlich auch in der EuroMoto noch auf’s Gesamt-Podium geschafft haben. Mein Team ist echt das Beste und ich danke ihnen, dass sie nie aufgegeben haben und wir immer irgendwas finden konnten, was mir geholfen hat. Das weiß ich sehr zu schätzen. Und jetzt wird erst einmal ordentlich angestoßen.“

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