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Oschersleben – EuroMoto

  • Judith Pieper-Köhler
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Harte Arbeit für Schutzengel und Team, die am Ende mit Platz zwei belohnt wurde


Der vierte Event auf dem EuroMoto-Kalender fand am vergangenen Wochenende in der Motorsportarena in Oschersleben statt. Markus Reiterberger war nach dem positiven Test der Vorsaison auf der Rennstrecke mit viel Optimismus an das Wochenende heran gegangen. Leider waren ein paar der Probleme, die Reiti bereits in Most hatte, noch immer spürbar. Dennoch beendete er den Trainingsfreitag mit Top drei Ergebnissen. Am Samstag schaffte er es direkt in die Superpole zwei, die er auf Platz fünf beendete. 


Vom Startplatz fünf aus wollte Reiti in den beiden Hauptrennen der EuroMoto Superbike Klasse angreifen und mindestens auf dem Podium ins Ziel kommen. In das erste Rennen hatte er einen guten Start und konnte schnell auf die Gruppe vor sich und in Reichweite eines Podiumsplatzes aufholen. Ein Motorschaden des Niederländers Twan Smits direkt vor ihm, ließ die Hoffnung auf einen Podiumsplatz in Rennen eins schwinden, denn Reiterberger ging bei einem spektakulären Massensturz, verursacht durch die mit Öl verschmutzte Fahrbahn unsanft zu Boden und Rennen eins nahm in Runde sechs ein schnelles Ende für den 32-Jährigen und einige seiner Kontrahenten. Die BMW M 1000RR schlug heftig nach mehreren Metern und nur kurz vor dem Zuschauerbereich in die Wiese ein. Ein Fortsetzen des Rennens war aufgrund der Ein-Motorrad-Regel undenkbar. Glücklicherweise blieben alle beteiligten Fahrer unverletzt. 


Das Masteroil Alpha Van Zon BMW Team vollbrachte wahre Wunder, als es dem Obinger bis zum Beginn des Rennens zwei ein komplett neues Bike auf die Beine stellte. Reiti hatte auch gleich vom Start weg ein gutes Gefühl mit der Maschine und beendete das zweite Rennen mit dem zweiten Platz und somit auf dem Podium. Ein willkommener Trost für das wieder einmal durchwachsene Wochenende. Jetzt heißt es erneut die Köpfe zusammenstecken und weiter an Lösungen arbeiten, bis es vom 14.08. bis 16.08.26 nach Assen in die Niederlande geht. 



Markus Reiterberger:

„Der Beginn des Wochenendes war nicht besonders motivierend muss ich sagen. Mein Team und ich haben wirklich alles gegeben, um das Bike und mich schneller und besser zu machen. Aber die Platzierungen nahmen von Training zu Training ab. Dann haben wir im Warm-up am Sonntag noch einmal etwas umgebaut und das hat gut funktioniert. Beim ersten Rennen konnte ich schon auf die anderen aufschließen. Nur dann kam der Motorschaden vor mir und ich bin ordentlich abgeschmiert. Das Bike ist bis zu den Zuschauern geflogen und war leider nicht mehr zu gebrauchen. Mein Team hat mir dann bis zum zweiten Rennen ein komplett neues Bike aufgebaut, mit dem ich einen guten Start hatte und sogar fast die Pace wie (Lukas) Tulovic auf der Ducati fahren konnte. Deswegen fühlt sich der zweite Platz auch fast wie ein Sieg an nach so einem Wochenende. Wir konnten letztendlich ein paar gute Schritt machen und wissen nun, was wir zu tun haben, um die Überlegenheit der Ducati ein bisschen einzubremsen. Ich bin meinem Team und meinem Schutzengel unendlich dankbar für das, was sie an diesem Wochenende geleistet haben. Das war wirklich harte Arbeit. Danke auch an alle Fans und Unterstützer und Sponsoren, die uns das alles ermöglichen.“

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