Neues Terrain für Reiti - es geht in die Britische Superbike Meisterschaft

In nur zwei Tagen ist es soweit und Markus Reiterberger hat wiedererwartend seinen nächsten Racing-Einsatz und erneut geht es in eine für ihn komplett neue Serie. Für das Global Robots BMW Team wird der Bayer in der Britischen Superbike Meisterschaft an der Seite des EWC-Teamkollegen vom 12 Stunden Rennens von Estoril, Peter Hickman an den Start gehen. Reiti ist schon sehr gespannt, was ihn erwartet. Die BSB hat den Ruf ein hartes Pflaster zu sein und der 26-Jährige wird sich mit nur wenig Trainingszeit in der Serie behaupten müssen. 

Die Rennstrecke in Donington Park, nicht weit von der englischen Stadt Birmingham entfernt, wurde schon 1931 eröffnet. Bis einschließlich 2009 gastierte hier auch die MotoGP. In der BSB fahren die Motorräder, laut dort gültigem Reglement ohne elektronische Unterstützung, wie Traktions- oder Wheeliekontrolle und das ist neu für Reiterberger. Mit nur wenig Vorbereitungszeit wird der Obinger versuchen jede der Trainings-Sessions optimal zu nutzen, um auch bei dem angekündigten „typisch englischen“ Wetter bestmöglich auf den Einsatz am kommenden Wochenende vorbereitet zu sein. Ob es danach zu weiteren Ausflügen in die BSB kommen wird, entscheidet sich nach dem Wochenende. 

Markus Reiterberger:

„Ich freue mich, dass es geklappt hat, dass ich für den BSB-Event in Donington Park einen Startplatz beim Global Robots BMW Team bekommen habe. Ich bin auch froh, dass mein Manager Werner Daemen und Alpha Racing ermöglichen, dass ich Leute aus meinem vertrauten Umfeld mitnehmen kann. Ich hatte gestern noch ein Meeting bei Alpha Racing und wir haben uns eine Strategie für das Wochenende überlegt und ich hoffe, dass diese aufgeht. Natürlich ist das Wetter hier auch wieder ausschlaggebend. Die Vorhersagen sind ja leider nicht so gut. Es ist ohnehin schon schwierig, mich auf das neue Bike einzustellen, weil wir nur eine geringe Trainingszeit haben. Wenn es dabei dann auch noch regnet, wäre das nicht so toll. Das Bike darf hier nur ohne Traktions- und Wheeliekontrolle starten. Das wird neu für mich, aber ich werde versuchen mich anzupassen. Erst einmal muss ich das Team kennen lernen und darauf freue ich mich. Wichtig ist, dass ich mich bei dem Einsatz nicht verletze. Die Serie ist neu für mich. Ich sehe es als Erweiterung meines Horizonts und vielleicht ergibt sich daraus ja wieder die ein oder andere Möglichkeit. Aber jetzt schauen wir erst einmal, wie es in Donington läuft und dann sehen wir weiter. Die Ergebnisse müssen stimmen.“

97 Ansichten

© 2020 MARKUS REITERBERGER | REITI RACING | Imprint | Data protection