(DE) FP3, Superpole & Rennen 1 – Tag 2 – MotorLand Aragón, Spain


Gemischte Gefühle am zweiten Tag im MotorLand Aragón


Der zweite Tag des Motocard Aragón Laufes der MOTUL FIM Superbike Weltmeisterschaft verlief sehr gemischt für Markus Reiterberger und seine Seite des BMW Motorrad WorldSBK-Teams. Nachdem sich bereits im dritten freien Training am Morgen ein besseres Gefühl für das Bike bestätigt hatte und man nach weiteren Veränderungen zuversichtlich in den Tag blickte, fuhr Reiti im in der Superpole Qualifikation auf den siebten Rang und sicherte sich damit einen guten Startplatz in der dritten Startreihe. Teamkollege Tom Sykes bescherte dem BMW Motorrad WorldSBK Team mit der BMW S 1000 RR und Rang drei den ersten Startplatz in der ersten Reihe.

Leider konnte Markus Reiterberger seinen siebten Platz auf dem Grid nicht wie gewünscht nutzen. Nachdem der 25-Jährige sich auf der Startaufstellung etwas in der Start-Position vertan hatte, kam er schlecht beim Start weg und wurde von Jonathan Rea, der einen sehr guten Start hatte, beim Überholen touchiert, was den Obinger unsanft zu Fall brachte. Nach einem kurzen Check up im Medical Center wurde ihm bestätigt, dass er bei diesem durchaus spektakulären Rennunfall außer ein paar Blessuren keinen größeren Schaden genommen hat. Die Enttäuschung über das rasche Ende des ersten Rennens ist groß, denn die Pace während der Superpole ließ die Erwartung auf ein gutes Rennergebnis für das erste Superbike-Rennen steigen.



Markus Reiterberger #28, P7 + DNF: „Ich habe heute während des dritten freien Trainings mein Gefühl mit dem Bike verbessern können und auch die Superpole Qualifikation lief gar nicht so schlecht. Mit dem siebten Startplatz kann man ganz zufrieden sein. Zu Toms Platz drei waren es nur zwei Zehntel einer Sekunde Rückstand. Ich hab mich wirklich gut gefühlt und wollte einen guten Start ins Rennen hinlegen. Leider hatte ich einen sehr schlechten Start. Ich stand an der falschen Position. Da Rea übermäßig gut weg gekommen war und er ziemlich schnell an mir vorbei zog, haben wir uns dabei berührt und ich bin spektakulär abgestiegen. Ich bin sehr enttäuscht, denn es ist wirklich schade um das Rennen. Es wäre interessant gewesen zu sehen, wo wir hätten raus kommen können. Ich hoffe, dass nicht allzu viel kaputt gegangen ist und ich morgen noch einmal eine Chance bekomme.“

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