Der Motorsport ruft wieder - nächster Stopp: 24 Heures Motos in Le Mans

Markus Reiterberger ist sichtlich erleichtert, dass es nach langer Wartezeit nun auf der Rennstrecke endlich wieder um etwas geht. Getestet hat der Bayer viel in den letzten Monaten, aber das Adrenalin eines Wettbewerbs haben dem 26-Jährigen schon sehr gefehlt. 

Am Montag geht es mit dem Transporter nach Frankreich zur legendären Bugatti-Rennstrecke in Le Mans, um dort mit dem BMW Motorrad World Endurance Team den Langstrecken-Klassiker „24 Heures Motos“ zu absolvieren. Nach drei Tagen, an denen noch die ein oder anderen Tests und Trainings laufen, findet am Freitag, den 28. August die Qualifikation für das 24-stündige Ausdauer-Rennen statt. Samstagmittag, pünktlich zum 12-Uhr-Glockenschlag, begeben sich die 43 gemeldeten Teams in die 43. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens von Le Mans.

Das BMW Motorrad World Endurance Team, offizielles Werksteam von BMW, steht aktuell auf der zweiten Position in der Endurance Weltmeisterschaft. Ein Titel wäre also durchaus möglich, und das im ersten Jahr des Teams auf der Langstrecken-Weltbühne. Entsprechend motiviert geht auch Markus Reiterberger den Event an. Er hat sich in den letzten Monaten gut auf diesen wichtigen Einsatz vorbereitet.  Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans wird ab Samstag, den 29. August, 11:30 Uhr bei Eurosport 2 LIVE übertragen!

Markus Reiterberger:  „Ich freue mich wirklich sehr, dass es endlich wieder losgeht und dann gleich auch noch mit dem Langstrecken-Klassiker, dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Wir hatten im Juli schon sehr gute Testtage auf der Rennstrecke und haben uns mit sehr guter Zusammenarbeit auf dieses Rennen vorbereitet. Die Boxenstopps waren unglaublich schnell und auch die Arbeit am Set-up für unsere BMW S 1000 RR war super. Ich bin sehr zufrieden und dadurch auch sehr motiviert. Meine Erwartungen an Le Mans sind sehr hoch. Wir belegen aktuell den zweiten Platz in der Meisterschaft. Ein WM-Titel ist also drin, daher müssen wir alles Menschenmögliche tun, um in Le Mans gut abzuschneiden. 

Durch Corona gibt es auch hier wieder sehr viele Einschränkungen, zum Beispiel werden keine Zuschauer vor Ort zugelassen. Das wird sicher sehr speziell werden. Während des Rennens blendet man das, was um einen herum passiert, als Rennfahrer eh aus. Aber die Auslaufrunde wird bestimmt sehr merkwürdig werden, so ganz allein.“


Picture: ©BMW Motorrad

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