(DE) Warm up, Sprintrennen & Rennen 2 – Tag 3 – MotorLand Aragón, Spanien


„Man wünscht sich Glück..., mir würde erstmal nur kein Pech reichen.“


Ein schwieriges Wochenende im MotorLand Aragón, beim dritten Lauf der MOTUL FIM Superbike Weltmeisterschaft ist heute zu Ende gegangen. Der dritte und letzte Tag des Motocard Aragón Events begann mit einem guten Gefühl für Markus Reiterberger. Nach dem gestrigen Sturz beim Start in das erste Rennen war heute morgen noch nicht sicher, wie es dem 25-Jährigen gehen würde. Aber er fühlte sich fit und bekam auch das „Go“ aus medizinischer Sicht. Das Warm up verlief super und acht bis zehn richtig schnelle Rundenzeiten platzierten „Reiti“ auf der fünften Position. Zuversichtlich startete er in das 10-ründige Sprintrennen. Das BMW Motorrad WorldSBK Team hatte wegen des starken Windes in Aragón noch etwas an der Übersetzung geändert, was sich für Markus Reiterberger auch nicht schlecht angefühlt hatte. Doch leider konnte er nicht an das gute Gefühl aus dem Warm up anknüpfen und verlor Runde für Runde Zeit. Durch ein Problem mit der Primärübersetzung seiner BMW S 1000 RR musste Reiterberger nach nur fünf Runden mit technischen Problemen aufgeben.

Der Start ins Rennen zwei erfolgte dann durch das „DNF“ im Sprintrennen aus der elften Position. Wieder gab es beim Start einen Zwischenfall, bei dem Reiterberger (diesmal durch Michael van der Mark) berührt wurde. Nach einem ersten Schock konnte er sich aber schnell wieder erholen und begann mit seiner Aufholjagd. In der dritten Kurve brachte ihn ein Highsider fast zu Sturz. In der Runde darauf passierte dasselbe noch einmal. Irgendetwas hatte nicht gestimmt und „Reiti“ hat sich mit einem Punkt für die Meisterschaft ins Ziel retten können. Jetzt muss das Problem analysiert werden und in Assen wird, mit hoffentlich weniger Pech, noch einmal von vorn begonnen. 



Markus Reiterberger #28; DNF + P15: „Heute morgen hab ich mich, trotz des Sturzes gestern, erstaunlich fit gefühlt und auch das OK vom Medical Center für die Rennstarts bekommen. Im Warm up hatte ich ein wirklich gutes Gefühl mit dem Bike und konnte acht bis zehn richtig schnelle Runden raus holen. Für das Rennen haben wir dann ein bisschen was an der Übersetzung geändert, weil der Wind hier in Aragón doch sehr stark geworden war. Wir hatten auf ein paar Fights im Windschatten gehofft. Die ersten paar Runden hat sich das auch gar nicht schlecht angefühlt, leider aber nicht ganz so gut wie im Warm up. Ich habe dann etwa Zweizehntelsekunden pro Runde verloren. Dann gab es ein Problem mit der Primärübersetzung und ich musste das Motorrad abstellen. Was das genau war, wissen wir noch nicht. Durch den Ausfall musste ich das zweite Rennen von hinten starten, also aus der elften Position. Wieder ist mir beim Start ein Fahrer in den Lenker gefahren und den ersten Schock hatte ich weg. In der dritten Kurve kam dann noch ein Highsider dazu, den ich gerade noch abfangen konnte. Das wiederholte sich in der folgenden Runde noch einmal. Ich wollte mich dann einfach nur noch ins Ziel retten und wenigstens noch Punkte mitnehmen. Wir müssen nun erst einmal schauen, was das Problem gewesen ist und in Assen noch einmal ganz von vorn anfangen.“

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