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  • sebastianfraenzsch

8h von Suzuka: Markus Reiterberger und BMW beste Europäer

Mit einem hervorragend erkämpften siebten Platz haben sich Markus Reiterberger und das BMW Motorrad World Endurance Team bei den Suzuka 8 Hours (JPN) viele wichtige Punkte für die Weltmeisterschaftswertung in der FIM Endurance World Championship (FIM EWC) gesichert. Reiti und seine Teamkollegen Ilya Mikhalchik und Jérémy Guarnoni trotzten auf der BMW M 1000 RR mit der Nummer 37 großer Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit sowie einsetzendem Regen. Im stark besetzten Feld mit vielen einheimischen japanischen Mannschaften war das BMW Motorrad World Endurance Team das beste europäische Team und wurde mit dem entsprechenden Le-Mans-Award ausgezeichnet. Suzuka war Gastgeber für die dritte von vier Veranstaltungen der FIM EWC 2023. Vor dem Finale im September in Le Castellet liegt das Team auf Rang drei der Weltmeisterschaftswertung. Der Rückstand von 37 Zählern auf die Spitze kann im abschließenden 24-Stunden-Rennen noch aufgeholt werden.

Die Suzuka 8 Hours sind für die japanischen Herstellern das wichtigste Rennen des Jahres. Entsprechend schicken sie stark besetzte Werksmannschaften und werksunterstützte Teams an den Start. Die Zielsetzung der europäischen Teams lautet, so viele Punkte wie möglich zu holen, und genau das ist dem BMW Motorrad World Endurance Team gelungen.

Die BMW M 1000 RR mit der Nummer 37 ging von Platz elf in das Acht-Stunden-Rennen, das um 11.30 Uhr Ortszeit gestartet wurde. Zwar fiel sie in der ersten Rennphase bis auf den 16. Rang zurück, doch Reiterberger und seine Teamkollegen kämpften sich bravourös wieder nach vorn, zunächst in die Top 10, dann kletterten sie im Klassement noch weiter nach oben. Dabei bewahrten sie auch bei sehr hohen Temperaturen und extremer Luftfeuchtigkeit kühlen Kopf und waren konstant stark und fehlerfrei unterwegs. Das BMW Motorrad World Endurance Team leistete seinerseits in der Box mit seiner großen Routine hervorragende Arbeit. Auch einsetzender Regen gut eine Stunde vor Rennschluss konnte weder dem Team noch den Fahrern etwas anhaben. So erreichte die BMW M 1000 RR mit der Nummer 37 um 19.30 Uhr Ortszeit in der Dunkelheit auf dem sehr guten siebten Rang das Ziel.

Das Saisonfinale, das berühmte 24-Stunden-Rennen Bol d’Or in Le Castellet, wird vom 14. bis 17. September ausgetragen.



Markus Reiterberger:

"Ich bin erleichtert und happy. Wir haben einen Platz in den Top 10 angepeilt. Natürlich wären die Top 5 noch besser gewesen, und jetzt sind wir in der Mitte davon ins Ziel gekommen, und das ist ein gutes Ergebnis. Wir alle drei sind ein starkes Rennen gefahren. Mein Start war super. Dann habe ich ein kleines Problem mit dem Bike bekommen und einige Plätze verloren. Doch wir haben das aufgeholt. Der dritte und letzte Stint war nicht nur körperlich, sondern auch mental belastend. Es hat immer wieder geregnet und trocknete dann wieder ab. Ich war mir nicht sicher, ob ich an die Box kommen soll oder nicht. Doch zum Glück bin ich draußen geblieben, und wir hatten eine gute Kommunikation über das Pitboard. So habe ich noch ein paar Plätze gutmachen können. Wir haben wirklich das Bestmögliche erreicht und bis auf einen alle anderen WM-Konkurrenten hinter uns gelassen. Das war auch wichtig für das Finale in Le Castellet. Ein großer Dank geht an das Team, das einmal mehr super Boxenstopps gemacht und tolle Arbeit geleistet hat, und an alle, die uns angefeuert und geholfen haben. Es war eine harte, anstrengende Woche, aber jeder hat alles gegeben.“

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