Ralf Waldmann war nicht nur ein begnadeter Motorradrennfahrer, er war vor allem ein wichtiger Mensch im Leben von Markus Reiterberger. „Waldi“ ist der Grund, weshalb der junge Markus überhaupt zum Rennsport kam und begleitete ihn schliesslich durch seine Karriere. Ob als Mentor, Riding Coach, Mechaniker oder Manager – Waldi war für Markus immer da. Über die sportlichen Leistungen des Ennepetalers, der am vergangenen Dienstag mit nur 51 Jahren in seiner Heimat zu Grabe getragen wurde, wurde ausgiebig berichtet. Für Markus Reiterberger war Waldi aber mehr als nur Sportsmann. Deswegen wird Markus in der kommenden Saison mit der Nummer 28 an den Start gehen.

Markus Reiterberger:

„Die `28´ war Waldi´s Lieblingsnummer, die er selbst in mehreren Meisterschaften gefahren ist. Ich bin unter anderem in der letzten Saison bei meinem Gaststart in der STK1000 Meisterschaft mit der 28 gefahren und habe das Rennen gewonnen. Ich weiß, dass er sich sehr darüber gefreut hat. Auch wenn ich Waldi immer in meinen Gedanken bei mir habe, möchte ich mit der Startnummer meine Dankbarkeit ausdrücken und an diesen tollen Menschen erinnern. Ich möchte, dass Waldi in jeder Runde mit mir fährt.

Waldi war einer der wichtigsten Personen in meiner Karriere, er war mein Vorbild, er war lange Zeit mein Nachbar, wir waren sehr eng befreundet, haben uns auch privat gegenseitig unterstützt und prima verstanden, da wir die gleiche Leidenschaft hatten … und für immer haben werden.

Es ist schwer zu akzeptieren, dass er nicht mehr da ist und Abschied zu nehmen, aber in meinem Herzen wird er immer bei uns sein. Er fehlt.“

 

Der Tod kann uns von dem Menschen trennen, der zu uns gehörte, aber er kann uns nicht das nehmen, was uns mit ihm verbindet.

 

Ralf „Waldi“ Waldmann mit seiner „28“ (Foto: alpha Racing)